405, 2018

Wilde Bilder in der Serra da Capivara

Schon vor 12.000 Jahren konnten Menschen offenbar keine Wand unbemalt lassen. An über 900 Orten im Nationalpark Serra da Capivara haben Archäologen Malereien gefunden. Die verraten unter anderem, dass es damals noch genug Wasser für Capibaras in der Gegend gab. Die Riesen-Faultiere von damals hätte Anne auch gerne gesehen. Die Archäologen vor Ort versuchen zu beweisen, dass Menschen hier schon vor mehr als 50.000 Jahren waren. Aber auch in der Gegenwart ist die Serra da Capivara immer noch ein ziemlich beeindruckender Ort. Hörausflüge dahin gibt es bei WDR 5, bei Deutschlandfunk Nova und bei SWR 2 Impuls.

502, 2018

Alles andere als schietegal

Eine Milliarde Seevögel auf der Erde machen ganz schön viel Mist. So viel, dass sie damit die Stoffkreisläufe von Stickstoff und Phosphor beeinflussen. Damit exportieren so viel dieser Nährstoffe vom Meer als Land wie wir Menschen durch Fischfang. Das ganze hat streng wissenschaftlich einen hübschen Namen: „Ornieutrophication“ – sprich mir nach: Or – ni  – eu – tro -phi – ca – tion. Geht doch. Früher haben wir diesen Mist sogar abgebaut. Guano war mal der heiße Scheiß.

2311, 2017

Wetterwächter im All

Meteosat 1 startet 1977 als erster europäischer Wettersatellit im All – ein Meilenstein für die Wettervorhersage und die Raumfahrt in Europa. Er verbessert mit seinen Daten die Wettervorhersage und liefert Satellitenbilder fürs deutsche Fernsehen – bis er unerwartet ausfällt. Heute sind wir bei Meteosat Nr. 11 im All angekommen.

3010, 2017

Der Entdecker der Heldenreise

Jede Kultur hat ihre Geschichten: Von Adam und Eva über König Artus bis zum Herrn der Ringe. Der amerikanische Mythologe Joseph Campbell hat Erzählungen aus unterschiedlichen Kulturen miteinander verglichen und erkannt: der Aufbau der Geschichten ähnelt sich. Er hat ein Modell entwickelt: die Heldenreise.

Zeitzeichen Joseph Campbell

 

2309, 2017

Prinz auf Entdeckungsreisen

Ausgerechnet ein Prinz aus dem Rheinland hat die Vorstellung von „Indianern“ mit geprägt. Maximilian zu Wied besuchte im 19. Jahrhundert amerikanische Ureinwohner zu einer Zeit knapp vor deren Niedergang. Seine Reiseberichte aus dem mittleren Westen Nordamerikas und aus Brasilien bieten einen bis heute unschätzbar wertvollen Einblick in verlorene Welten.

609, 2017

„Ich wollte beweisen, dass sich etwas ändert!“

Katharina Ebel kommt gerade aus dem Nord-Irak zurück. Dort hat sie ein SOS-Nothilfeprogramm geleitet – für die Familien, die besonders unter dem IS dort gelitten haben: Jesiden. Eine Stunde Talk in Deutschlandfunk Nova.

807, 2017

Rätsel Roswell

Ein Rancher findet im Sommer 1947 bei Roswell, New Mexico, rätselhafte Trümmerteile. Die US-Armee spricht zuerst von einer fliegenden Untertasse, rudert dann aber direkt zurück: Es handele sich um Reste eines Wetterballons. Heute ist klar: Das war nur eine Coverstory.  Wer in Deutschland rätselhafte Dinge am Himmel sieht, kann sich u.a. bei der Gesellschaft zur Erforschung des UFO-Phänomens melden. Hans-Werner Peiniger hat Anne von seiner Arbeit bei der GEP erzählt.

1004, 2017

Stethoskop bei SWR 2 Wissen

Das Stethoskop ist das Symbol für Ärzte. Es hilft, Krankheiten der Atemwege und des Herzens zu diagnostizieren. Vor 200 Jahren revolutionierte das Hörrohr des Pariser Arztes René Laennec die Medizin. Es ermöglicht erstmals, in lebende Körper hineinzusehen. Heute in der modernen HighTech Medizin kämpft das Stethoskop um seinen Platz in der Kitteltasche. Doch es gibt Ärzte und Entwickler, die für das Gerät auch weiter eine Zukunft sehen. Mehr Hören bei SWR 2 Wissen.

1102, 2017

„Der Propeller ist ein Österreicher!“

Einer der Väter der Schiffsschraube ist ausgerechnet ein österreichischer Förster. Josef Ressel erfindet eine Schraube, die Segel und Schaufelräder als Antrieb ablösen soll. Er bekommt ein Patent im österreichischen Kaiserreich, doch reich wird er dadurch nie. Ruhm und Anerkennung kommen erst nach seinem Tod. Unterwegs in einem Schraubenparadies mit Historiker Axel Griessmer: Im Internationalen Maritimen Museum in Hamburg.

1109, 2016

Dieser WWF-Weg wird kein leichter sein

Dieser Deich steht im größten deutschen WWF-Projekt: im Naturschutzgroßprojekt Mittlere Elbe. Seit 2001 wird versucht, hier Hartauenwald zu schützen. Dafür musste ein ganzer Deich verlegt werden. Ein Stück Naturschutz-Geschichte zum 55. Geburtstag des World Wide Funds for Nature.

Zeitzeichen WWF

805, 2016

Happy Birthday, Sir David!

Wohl kaum ein Mensch hat mehr wilde Orte auf der Welt gesehen als er. Sir David Attenborough wird 90. Und das Vereinigte Köngireich feiert seinen liebsten lebenden Nationalschatz mit #Attenborough90. Anne und Sven haben Sir David vorher in London besucht: Eine Stunde mit einem großen Vorbild. Das möchten wir mit 90 auch gern sagen: „I would pay in order to go on working.“

David Attenborough im ZeitZeichen hören

1304, 2016

Der Wald, der Wald

Karibik. Strand, Cocktail, Meer. In der Reihenfolge. Die großartige Natur ist das Kapital für die Menschen dort. Auf der Insel Tobago gibt es noch mehr als nur Meer. Einen Bergrücken. Der ist geschützt. Seit genau 240 Jahren. Das erste Wald-Naturschutzgebiet der Welt. Darin gibt es einen ganz besonderen Bewohner.

Zeitzeichen Regenwald

2403, 2016

Die Luxus-Burgerli

Das hier müssen Sie sofort genießen! Dazu fordert zumindest der Aufkleber auf der Schachtel auf. Wenn Sie die Packung öffnen, dann liegen da ein paar kleine Süßigkeiten drin. Aus dem Hause Sprüngli: Die Luxemburgerli. Eingeführt vom letzten Unternehmens-Patriarchen Richard Sprüngli. Vor 100 Jahren ist er geboren. Und bis heute ist diese Süßigkeit der Topseller! Wer reinbeißt, weiß warum.

Stichtag Spruengli

512, 2015

Verloren im „Bermuda-Dreieck“

Fünf Torpedobomber sollen 1945 ein Dreieck fliegen, zwischen Florida und den Bahamas. Doch „Flug 19″ kehrt nie zurück. Die US-Marine klärt das Unglück zwar weitestgehend auf. Trotzdem spinnen Autoren aus dieser und anderen Geschichten ein Bermuda-Dreieck aus Seemannsgarn. Mit diesem ZeitZeichen wurde Anne nominiert für den Medienpreis Luft- und Raumfahrt 2016.

Ein Mythos entsteht – ZeitZeichen

1210, 2015

Ewig ein König

Wer tote Könige finden will, muss ausgeruht sein – und sich reichlich stärken. Deshalb gibt es zum Frühstück eine typische englische Mahlzeit. Mit gebratenen Tomaten, geröstetem Schinken und Spiegeleiern. Dann geht es auf die Spuren-Suche: nach dem großen König Artus. Von Tintagel Castle über Merlins Höhle und Slaughterbridge bis nach Avalon. Es ist eine Reise an der Küste Cornwalls entlang bis zum Grab des ewigen Königs.

 Zeitzeichen König Artus