Der Regisseur des Teufels

Veit Harlan hat Schuld auf sich geladen. Als Drehbuchautor und Regisseur. Bis heute ist sein Name mit einem der schlimmsten antisemitischen Filme im NS-Regime verbunden: Jud Süß. Der Film zeichnet 1940 das Bild vom geldgierigen, verlogenen, rachsüchtigen und vergewaltigenden Juden. Propaganda-Minister Goebbels war mehr als zufrieden. Erst in der Bundesrepublik muss sich Veit Harlan vor Gericht verantworten – und auf einmal zeigen sich erschreckenden Parallelen zu seinem Film. Nur, dass er jetzt auf der Anklagebank sitzt.

Veit Harlan im Zeitzeichen